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- AI Literacy
KI-Kompetenz im Team.
Aufgebaut an Ihren eigenen Fällen.
Praxisorientierte Schulungen für Unternehmen und Organisationen, die KI bereits einsetzen oder damit anfangen. Kein Grundsatzvortrag über die Zukunft der Arbeit, sondern Arbeit an den Aufgaben, die bei Ihnen tatsächlich anfallen.
- Compact990 €
- Businessab 1.490 €
- Individualab 2.490 €
- Durchführungvor Ort oder digital
KI wird längst genutzt.
Gemeinsame Regeln oft nicht.
In den meisten Organisationen hat die Nutzung nicht mit einem Beschluss begonnen, sondern mit einzelnen Personen, die es ausprobiert haben. Das ist kein Fehler — es bedeutet nur, dass Regeln, Zuständigkeit und Prüfung hinterherlaufen.
- Mitarbeitende arbeiten mit unterschiedlichen Werkzeugen, teils privat angemeldet.
- Was in ein KI-Werkzeug eingegeben werden darf, ist nicht einheitlich geklärt.
- Überzeugend formulierte Ergebnisse werden nicht systematisch gegengeprüft.
- Die Leitung weiß nicht vollständig, wo im Haus KI bereits im Einsatz ist.
Keiner dieser Punkte ist mit einem Dokument gelöst. Sie lösen sich, wenn die Menschen, die damit arbeiten, dieselbe Grundlage haben.
Was gilt — und was daraus folgt.
Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung gilt seit dem 2. Februar 2025, seit Juli 2026 in überarbeiteter Fassung. Die nationale Aufsicht hat ihre Arbeit aufgenommen. Der Stand in drei Punkten.
Artikel 4 der KI-Verordnung
Anbieter und Betreiber von KI-Systemen müssen Maßnahmen für die KI-Kompetenz der Menschen ergreifen, die in ihrem Auftrag mit KI arbeiten. Ein Format oder eine Stundenzahl schreibt die Regel nicht vor.
Verordnung (EU) 2024/1689
Digital Omnibus
Artikel 4 wurde nicht gestrichen, sondern ergebnisoffener gefasst: Die Entwicklung von KI-Kompetenz ist zu unterstützen. Ein bestimmtes Kompetenzniveau je einzelner Person muss nicht zugesichert werden.
Verordnung (EU) 2026/1744
Nationale Aufsicht
Das deutsche Durchführungsgesetz ist in Kraft. Die Bundesnetzagentur ist zentrale Marktüberwachungsbehörde, soweit keine Fachbehörde zuständig ist; sektorale Aufsichten bleiben daneben bestehen. Die Marktüberwachungsvorschriften der KI-Verordnung gelten seit dem 2. August 2026.
KI-Marktüberwachungs- und Innovationsförderungsgesetz (KI-MIG)
Artikel 4 der KI-Verordnung
Anbieter und Betreiber von KI-Systemen müssen Maßnahmen für die KI-Kompetenz der Menschen ergreifen, die in ihrem Auftrag mit KI arbeiten. Ein Format oder eine Stundenzahl schreibt die Regel nicht vor.
Verordnung (EU) 2024/1689
Digital Omnibus
Artikel 4 wurde nicht gestrichen, sondern ergebnisoffener gefasst: Die Entwicklung von KI-Kompetenz ist zu unterstützen. Ein bestimmtes Kompetenzniveau je einzelner Person muss nicht zugesichert werden.
Verordnung (EU) 2026/1744
Nationale Aufsicht
Das deutsche Durchführungsgesetz ist in Kraft. Die Bundesnetzagentur ist zentrale Marktüberwachungsbehörde, soweit keine Fachbehörde zuständig ist; sektorale Aufsichten bleiben daneben bestehen. Die Marktüberwachungsvorschriften der KI-Verordnung gelten seit dem 2. August 2026.
KI-Marktüberwachungs- und Innovationsförderungsgesetz (KI-MIG)
Was daraus folgt, ist weniger dramatisch, als es klingt. Alltägliche Anwendungen wie Textentwürfe, Zusammenfassungen oder Recherchehilfe sind nicht allein deshalb Hochrisiko-KI — maßgeblich ist der konkrete Verwendungszweck des Systems. Für bestimmte KI-Systeme und Nutzungsszenarien gelten seit dem 2. August 2026 zusätzlich Transparenz- und Kennzeichnungspflichten, etwa bei der direkten Interaktion mit einem KI-System. Verlangt wird darüber hinaus, dass die Menschen, die mit diesen Werkzeugen arbeiten, verstehen, was sie tun — und dass eine Organisation das nachvollziehbar organisiert. Genau dafür ist diese Schulung gemacht. Wir arbeiten mit einer realistischen Einordnung, nicht mit Bußgeldrhetorik.
Stand: 26. August 2026. Diese Darstellung ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Die Einordnung Ihres konkreten KI-Einsatzes nehmen Sie mit Ihren zuständigen Stellen vor. Eine Zusage zur Konformität mit der KI-Verordnung ist mit der Schulung nicht verbunden.
Nicht alle brauchen dasselbe.
Eine Schulung, die alle über einen Kamm schert, ist für die einen zu oberflächlich und für die anderen zu technisch. Wir unterscheiden drei Rollen — und richten Umfang und Beispiele danach aus.
Alle Mitarbeitenden
GrundverständnisWas ein Sprachmodell tut und was nicht. Warum Antworten überzeugend und trotzdem falsch sein können. Welche Daten nicht in ein KI-Werkzeug gehören. Wann ein Mensch prüfen muss, bevor etwas das Haus verlässt.
Fachbereiche mit täglicher Nutzung
AnwendungskompetenzBrauchbare Eingaben formulieren, Ergebnisse gegen Quellen prüfen, typische Fehlerbilder erkennen. Und die ehrliche Unterscheidung: welche der eigenen Aufgaben sich eignen — und welche man besser weiter selbst erledigt.
Leitung und Verantwortliche
SteuerungAuswahl von Werkzeugen, interne Nutzungsregeln, Freigabewege, Dokumentation, Umgang mit Fehlern und Beschwerden. Dazu eine Bestandsaufnahme: Welche KI-Systeme sind im Haus bereits im Einsatz, häufig ohne Beschluss?
Drei Formate.
Feste Formate statt individuell entwickelter Curricula. Das hält den Preis stabil und die Qualität vergleichbar. Angepasst werden die Beispiele, nicht die Struktur.
AI Literacy Compact
Der Einstieg für ein ganzes Team. Grundlagen generativer KI, realistische Chancen, typische Fehlerbilder, Umgang mit sensiblen Daten und klare Regeln für den Arbeitsalltag. Danach kennt das Team die typischen Risiken, weiß, welche Ergebnisse geprüft werden müssen, und erkennt, welche Fragen intern verbindlich geregelt gehören.
- Dauer
- ca. 90 Minuten
- Ort
- digital
- Teilnehmerkreis
- bis 20 Teilnehmende
- Preis
- 990 €
AI Literacy Business
Unternehmensspezifisch. Im Vorgespräch klären wir, welche Werkzeuge bei Ihnen tatsächlich im Einsatz sind, welche Daten dabei berührt werden und wo Ihre wiederkehrenden Aufgaben liegen. In der Schulung wird daran gearbeitet — mit Ihren Beispielen, nicht mit erfundenen. Enthält die Erarbeitung erster interner Regeln.
- Dauer
- ca. 3 Stunden
- Ort
- vor Ort oder digital
- Teilnehmerkreis
- 6 bis 15 Teilnehmende
- Preis
- 1.490 € digital · 1.990 € vor Ort
AI Literacy Individual
Individuell zugeschnitten auf Ihre Organisation: Leitung und Fachbereiche getrennt oder nacheinander. Enthält eine Bestandsaufnahme der eingesetzten Werkzeuge, die Erarbeitung einer internen Nutzungsregel und eine Sammlung der Anwendungsfälle, die im Haus genannt werden. Sinnvoll, wenn KI nicht nur genutzt, sondern eingeführt werden soll.
- Dauer
- Halbtag · ganztägig auf Anfrage
- Ort
- vor Ort
- Teilnehmerkreis
- nach Absprache
- Preis
- ab 2.490 €
Alle Formate werden von Nico Rascher persönlich durchgeführt. Vor Ort im Allgäu und in Schwaben, digital im gesamten deutschsprachigen Raum. Reisekosten außerhalb des Allgäus nach Aufwand. Alle Preise sind Endpreise; nach § 19 Abs. 1 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Termine werden in der Regel mit vier bis sechs Wochen Vorlauf vergeben.
Fragen, die im Raum stehen.
Das sind Fragen, die in Schulungen tatsächlich gestellt werden. Sie zeigen besser als jede Inhaltsübersicht, worum es geht.
- Darf ich ein Angebot mit Kundendaten in ein KI-Werkzeug eingeben?
- Woran erkenne ich, dass eine Antwort erfunden ist?
- Was passiert mit dem, was wir eingeben — wird damit trainiert?
- Dürfen wir KI-generierte Texte einfach veröffentlichen?
- Wer trägt die Verantwortung, wenn eine KI-Antwort falsch war?
- Brauchen wir eine schriftliche Regelung — und was muss darin stehen?
- Welche unserer Aufgaben eignen sich überhaupt dafür?
- Wie sagen wir Kunden oder Bürgern, dass hier KI im Spiel ist?
Beantwortet werden sie an Ihren Fällen. Wo eine Frage in die Rechts- oder Datenschutzberatung gehört, sagen wir das offen — und benennen, wen Sie dazu fragen sollten.
Was Sie danach in der Hand haben.
Eine Schulung, von der nichts übrig bleibt, ist ein netter Nachmittag. Deshalb gehört zu jedem Termin eine Dokumentation.
- Teilnahmedokumentation je Termin mit Datum, Dauer, Themenübersicht und Teilnehmerliste.
- Foliensatz und Kurzhandout zum Weitergeben im Haus.
- Arbeitsvorlage für eine interne Nutzungsregel. Anpassung, fachliche Prüfung und Inkraftsetzung liegen bei Ihnen (Business und Individual).
- Liste der im Termin genannten Anwendungsfälle, eingeordnet nach geeignet, zu prüfen und ungeeignet (Individual).
Was das nicht ist
Die Dokumentation weist aus, dass und worüber geschult wurde. Sie ist kein Zertifikat einer akkreditierten Stelle und bestätigt kein Kompetenzniveau einzelner Personen.
Was die Schulung nicht ist.
- Keine Rechts-, Steuer- oder Datenschutzberatung.
- Keine Zusage, dass Ihre Organisation damit die Anforderungen der KI-Verordnung erfüllt.
- Kein Zertifikat mit rechtlicher Wirkung.
- Kein offenes Seminar für Einzelpersonen — wir schulen Teams innerhalb einer Organisation.
- Keine Produktschulung für ein einzelnes Werkzeug.
- Keine Durchführung ohne Vorgespräch. Ohne Kenntnis Ihrer Ausgangslage wäre es ein Vortrag, kein Training.
Wer eines dieser Themen sucht, ist bei einer spezialisierten Stelle besser aufgehoben. Wir sagen das im ersten Gespräch.
Persönlich durchgeführt.
Keine wechselnden Trainer.
Alle Termine führt Nico Rascher selbst durch, der PROPERUS gegründet hat und leitet. Die Beispiele in der Schulung stammen aus laufenden Projekten: aus Systemen, die für Unternehmen und Organisationen gebaut, dokumentiert und betrieben werden. Was in diesen Projekten regelmäßig schiefgeht, steht deshalb auf den Folien — und was funktioniert, ebenfalls.
Kein zugekauftes Standardcurriculum. Keine Unterbeauftragung an Dritte.
Wenn aus der Schulung ein konkreter Anwendungsfall entsteht.
In fast jeder Schulung kommt der Punkt, an dem jemand sagt: „Das machen wir bei uns dreimal in der Woche von Hand.“ Solche Prozesse lassen sich anschließend unabhängig im kostenlosen Potenzialcheck prüfen — ergebnisoffen.
Eine Schulung verpflichtet zu nichts. Wenn sich zeigt, dass ein eigenes System für Sie tragfähig ist, sprechen wir darüber. Wenn nicht, sagen wir das ebenso.
Häufige Fragen
Reicht eine Schulung, um Artikel 4 zu erfüllen?
Eine pauschale Zusage wäre unseriös. Verlangt sind Maßnahmen, die zum tatsächlichen Einsatz passen: Für ein Team, das gelegentlich Textentwürfe erstellen lässt, ist der Aufwand ein anderer als für eine Organisation, die KI in Entscheidungsprozesse einbindet. Wir schulen und dokumentieren, was geschult wurde. Die rechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls nehmen Sie mit Ihren zuständigen Stellen vor.
Bekommen wir ein Zertifikat?
Sie erhalten eine Teilnahmedokumentation mit Datum, Dauer, Themenübersicht und Teilnehmerliste. Das ist ein Nachweis über die durchgeführte Maßnahme — kein Zertifikat einer akkreditierten Stelle und keine Bestätigung eines Kompetenzniveaus.
Müssen wirklich alle Mitarbeitenden teilnehmen?
Sinnvoll ist ein Grundverständnis bei allen, die KI-Werkzeuge tatsächlich nutzen. Fachbereiche mit täglicher Nutzung und Verantwortliche brauchen mehr. Wo die Grenze verläuft, klären wir im Vorgespräch anhand dessen, wer bei Ihnen womit arbeitet.
Wie bereiten wir uns vor?
Mit einem Vorgespräch von 20 bis 30 Minuten. Darin klären wir, welche Werkzeuge im Einsatz sind, welche Daten dabei berührt werden, welche Aufgaben wiederkehren und wo es intern bereits Unsicherheit gibt. Mehr ist nicht nötig.
Schulen Sie auch Kommunen, Verbände und politische Organisationen?
Ja. Die Struktur ist dieselbe, die Beispiele sind andere: Bürgerkommunikation, Sitzungsunterlagen, Veröffentlichungen und der Umgang mit Anliegen, die Personenbezug haben. Für öffentliche Stellen gelten zusätzliche interne Vorgaben, die wir im Vorgespräch berücksichtigen.
Führen Sie die Schulung selbst durch?
Ja. Die Termine führt Nico Rascher persönlich durch. Es gibt keine wechselnden Trainer und keine zugekauften Standardfolien.
Was passiert, wenn wir danach ein System bauen wollen?
Dann folgt der Potenzialcheck. Er ist kostenlos und dauert 30 bis 45 Minuten. Darin prüfen wir Problem, Nutzen, Datenlage, Machbarkeit und einen sinnvollen Umfang. Die Schulung wird nicht auf ein späteres Projekt angerechnet und ist auch keine Voraussetzung dafür.
Schulung für Ihr Team anfragen.
Sagen Sie kurz, worum es geht. Wir melden uns mit einem Terminvorschlag für das Vorgespräch — und mit einer offenen Einschätzung, welches Format zu Ihrer Ausgangslage passt.
- Eingesetzte Werkzeuge und Nutzerkreis erfassen
- Betroffene Daten und interne Vorgaben klären
- Passendes Format und Teilnehmerkreis bestimmen
- Termin, Ort und Ablauf festlegen
Lieber direkt sprechen? +49 162 9112172 · info@properus.de
Ihre Anfrage ist eingegangen.
Wir sehen uns Ihre Ausgangslage an und melden uns mit einem Terminvorschlag für das Vorgespräch.
Sie arbeiten in einem Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Produkten?
Business Assistant ansehenSie arbeiten für ein Mandat, eine politische Organisation oder einen Verband?
Bürger-Assistent ansehenSie möchten wissen, wie PROPERUS mit Daten und Quellen umgeht?
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